Entschädigung/Ausgleichszahlung bei Flugverspätung oder -annullierung nach EU-Verordnung
- Anwalt für Fluggastrechte bei Flugverspätung, Flugannullierung und Nichtbeförderung -

++ Aktuell: Air Berlin meldet Insolvenz an ++

Die Air Berlin hat am 15.08.2017 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Der Flugbetrieb soll mit Hilfe eines Übergangskredits der Bundesregierung über 150 Millionen Euro aber aufrechterhalten werden.



Nähere Infos zu den Flugausfällen und Flugverspätungen der Tuifly und Air Berlin von Oktober 2016 finden Sie unter den nachfolgenden Links.

Flugausfälle Tuifly wegen Krankmeldungen

Flugausfälle Air Berlin wegen Krankmeldungen Tuifly-Mitarbeiter

Schadensersatz wegen nutzlos vertaner Urlaubszeit gegen Reiseveranstalter


Nach der EU-Verordnung Nr. 261/2004/EG, der sog. Fluggastrechteverordnung, und der daraus entwickelten Rechtsprechung, haben Fluggäste bei Annullierung des Fluges und auch bei großen Flugverspätungen Anspruch auf Ausgleichszahlungen gegen die ausführende Fluggesellschaft. Diese Entschädigung beträgt je nach Flugentfernung zwischen 250,- Euro und 600,- Euro pro Fluggast, und zwar unabhängig vom Preis des Flugtickets. Gerade bei Langstreckenflügen und bei Flügen mit mehreren Personen oder in der Gruppe kann also ein ordentlicher Anspruch bestehen, von dem jedoch die wenigsten Fluggäste etwas wissen.
Nachfolgend erläutern wir daher, wann ein Anspruch gegen die Airline auf Entschädigung wegen Flugverspätung besteht, und wie hoch die Entschädigung ist.

Sie haben Fragen zu Ihrer Flugverspätung oder Flugannullierung? Dann schildern Sie uns kurz Ihren Fall per Email oder telefonisch (wichtige Angeben sind: genaue Ankunftsverspätung, Fluggesellschaft, Grund für die Verspätung). Sie erhalten dann unverbindlich eine Rückmeldung von uns. Ein Mandatsvertrag kommt hierdurch noch nicht zustande. Bevor Kosten entstehen, weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin.
Sie erreichen Rechtsanwalt Harald Irion am besten per Email: flugverspaetung@kanzlei-irion.de oder per Fax: 07725 / 91499 - 20
oder auch telefonisch unter der Durchwahl 07725 / 91499 - 25.

Wann besteht Anspruch auf Entschädigung wegen Flugverspätung, Flugannullierung oder Nichtbeförderung?

Im Wesentlichen müssen folgende Voraussetzungen vorliegen, damit Sie Anspruch auf eine Ausgleichszahlung nach der Fluggastrechteverordnung haben: 

  • Flugannullierung, Nichtbeförderung oder große Flugverspätung von mindesten 3 Stunden:

    Sie wurden gegen Ihren Willen nicht befördert, Ihr Flug wurde annuliert oder hatte eine sog. "große Verspätung".
    Eine große Verspätung liegt nach der Rechtsprechung des EuGH und des BGH vor, wenn Sie Ihr Endziel drei Stunden oder später nach der ursprünglich geplanten Ankunftszeit erreichen. Voraussetzung ist also auf jeden Fall eine verspätete Ankunft am Zielflughafen von mindestens 3 Stunden.
    Der EuGH hat nun jedoch durch Urteil vom 26.02.2013 klargestellt, dass eine Verspätung beim Abflug keine Voraussetzung für die Entschädigung ist. Es kommt also allein auf die Ankunftsverspätung am Zielflughafen an. Für den Ankunftszeitpunkt ist nach dem Urteil des EuGH vom 04.09.2014 (Rechtssache C-452/13) das Öffnen einer Tür des Flugzeugs maßgebend, und nicht wie bisher von den Gerichten angenommen das Berühren des Bodens (Touch-Down) oder das Erreichen der Parkposition (on-block).

  • Bei Fluggesellschaft der EU Start oder Landung im Gebiet der EU -
    Bei Fluggesellschaft aus Drittstaat nur bei Abflug aus EU-Gebiet:

    Wenn Ihre Fluggesellschaft in einem Mitgliedsstaat der EU ansässig ist, gilt die Fluggastrechteverordnung, wenn entweder Start oder Landung im Gebiet der EU erfolgt.
    Sofern Sie mit einer Fluggesellschaft aus einem sog. Drittstaat, also einem Staat, der nicht EU-Mitglied ist, geflogen sind, besteht ein Anspruch nur, wenn Sie auf einem Flughafen in einem EU-Mitgliedstaat abfliegen.
    Wichtig: Der Hin- und Rückflug werden hier getrennt betrachtet. Wer beispielsweise mit einer amerikanischen Fluggesellschaft von Deutschland aus eine Reise in die USA und zurück bucht, hat Ansprüche nach der EU-Verordnung nur beim Hinflug.

  • Keine außergewöhnlichen Umstände im Sinne der Fluggastrechteverordnung:

    Die Fluggesellschaft muss keine Ausgleichszahlung leisten, wenn außergewöhnliche Umstände im Sinne des Artikel 5 Abs. 3 der Verordnung Nr. 261/2004/EG Ursache der Verspätung waren.
    Wichtig: Die Fluggesellschaft muss beweisen, dass ein außergewöhnlicher Umstand vorlag. Ein außergewöhnlicher Umstand kann zum Beispiel bei einem rechtmäßigen Streik des Bodenpersonals oder bei schlechten Wetterbedingugnen vorliegen. Außerdem ist ein Vogelschlag, also die Kollision eines Flugzeugs mit einem Vogel, laut Urteil des EuGH vom 04.05.2017 (Rechtssache C-315/15, Peskova u. Peska gegen Travel Service a.s.) ein außergewöhnlicher Umstand, der zur Entlastung des Luftfahrtunternehmens führen kann.

    Ein technischer Defekt ist aber kein außergewöhnlicher Umstand, der die Fluggesellschaft von Ausgleichszahlungen freistellt. Dies gilt selbst dann, wenn die Fluggesellschaft alle Wartungsarbeiten am Flugzeug frist- und ordnungsgemäß durchgeführt hat. 
    Auch die Beschädigung des Flugzeugs durch eine Fremdfirma oder eigenes Personal beim Beladen, Betanken oder durch ein Treppenfahrzeug ist kein außergewöhnlicher Umstand (Beschluss EuGH v. 14.11.2014, Rechtssache C-394/14, Siewert gegen Condor Flugdienst GmbH). 
    Ebenso ist das verspätete Eintreffen der Crew am Flughafen aufgrund eines Verkehrsstaus kein außergewöhnlicher Umstand (siehe Urteil AG Rüsselsheim Az 3 C 1264/14 (37)). Die Erkrankung des Piloten oder der Crew sehen die Gerichte bislang ebenfalls nicht als außergewöhnlichen Umstand an (z.B. LG Darmstadt, Urteil v. 23.05.2012, Az 7 S 250/11). 
    Meist versuchen die Fluggesellschaften mit dem pauschalen Hinweis auf außergewöhnliche Umstände oder einen "unerwartet aufgetretenen Flugsicherheitsmangel" die berechtigten Ansprüche der Fluggäste abzuwehren. Diese Aussagen sind jedoch meist als inhaltsleere Floskeln zu werten.

  • EuGH bestätigt bisherige Rechtsprechung durch Urteil vom 23.10.2012 (Rechtssachen C-584/10 und C-629/10):

    Der EuGH hat nun mit Urteil vom 23.10.2012 seine bisherige Rechtsprechung aus dem Jahr 2009 nochmals bestätigt. Der EuGH hatte in den Vorlageverfahren C-584/10 und C-629/10 zu entscheiden, ob das Urteil vom 19.11.2009, das eine Gleichbehanldung von Flugannulierung und großer Flugverspätung vorsieht, gegen höherrangiges Recht (Montrealer Übereinkommen) verstoße.
    Der EuGH hat die Rechte der Fluggäste erneut gestärkt und wie folgt argumentiert: Die Verordnung Nr. 261/2004 sei dahin auszulegen, dass Fluggästen verspäteter Flüge ein Ausgleichsanspruch nach der Verordnung zusteht, wenn sie aufgrund dieser Flüge einen Zeitverlust von drei Stunden oder mehr erleiden, d. h., wenn sie ihr Endziel nicht früher als drei Stunden nach der vom Luftfahrtunternehmen ursprünglich geplanten Ankunftszeit erreichen.
    Dies gelte jedoch nicht, wenn die Airline nachweisen kann, dass die sog. große Verspätung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären. Es müsse sich also auf Umstände handeln, die von dem Luftfahrtunternehmen tatsächlich nicht zu beherrschen sind.

  • EuGH-Urteil v. 26.02.2013 (Az C-11/11) & BGH-Urteil v. 07.05.2013 (Az X ZR 127/11):
    Große Ankunftsverspätung am Endziel bei Flug mit Anschlussflug (Anschlussflug verpasst)

Der EuGH hat mit Urteil vom 26.02.2013 (Rechtssache C-11/11, Air France gegen Folkerts) auch folgenden Fall zugunsten der Fluggäste entschieden, der bislang sehr umstritten war: Bei einem Flug mit Anschlussflug erfolgt der Abflug am Startflughafen mit einer nur kleinen Verspätung, d.h. unterhalb der in Art. 6 Abs. 1 der Verordnung definierten Grenzen. Die Verspätung am Endziel beträgt jedoch (z.B. wegen verpasstem Anschlussflug) mindestens 3 Stunden.
Der EuGH hat klargestellt, dass die Ausgleichzahlung nicht von einer großen Verspätung beim Abflug abhängt, und den Fluggästen daher auch in diesen Fällen eine Entschädigung zusteht. Begründet wird dies überzeugend damit, dass die Passagiere auch hier einen irreversiblen Zeitverlust und somit Unannehmlichkeiten erleiden.
Der Bundesgerichtshof hatte einen ähnlichen Rechtsstreit gegen Iberia zunächst bis zur Entscheidung des EuGH ausgesetzt, und nun mit Urteil vom 07.05.2013 (Az X ZR 127/11) ebenfalls zugunsten der Passagiere entschieden, dass eine große Abflugverspätung beim Zubringerflug nicht Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch der Fluggäste ist, sondern allein die Verspätung am Endziel maßgeblich ist.
Zu beachten ist allerdings, dass die Verspätung auf einem Flugabschnitt eingetreten sein muss, der unter die Verordnung 261/2004 fällt.


Wie hoch ist der Anspruch auf Entschädigung bei Flugverspätung oder Flugannullierung?

Die Höhe des Anspruchs auf Entschädigung bzw. Ausgleichszahlung wegen Flugverspätung oder Flugannullierung hängt von der Flugstrecke ab. Nach Artikel 7 der Fluggastrechteverordnung erhält jeder Fluggast Ausgleichszahlung in folgender Höhe:

  • Flugstrecke 1500 km oder weniger:

    Bei einer Entfernung bis 1500 km beträgt der Ausgleichsanspruch 250,- Euro.

  • Flugstrecke über 1500 km bis 3500 km oder Flug innerhalb der EU über 1500 km:

    Bei Flügen innerhalb der EU mit mehr als 1500 km Entfernung erhalten Sie 400,- Euro Entschädigung.
    Ebenfalls 400,- Euro erhalten Sie, wenn der Flug von oder nach einem Flughafen eines Nicht-EU-Staates startet, und die Entfernung zwischen 1500 km und 3500 km beträgt.
    Wichtig: bei innergemeinschaftlichen Flügen gibt es maximal 400,- €, auch wenn die Entfernung mehr als 3500 km beträgt. Beispiel: für den Flug von Hamburg nach La Palma (Kanaren) erhalten Sie nur 400,- € (keine 600,- €). Die Entfernung beträgt zwar über 3500 km, La Palma gehört aber zur EU.

  • Flug außerhalb der EU mit einer Entfernung von mehr als 3500 km

    Bei Flügen mit einer Entfernung von mehr als 3500 km erhalten Sie eine Entschädigung in Höhe von 600,- Euro, sofern der Flug aus der EU ins Nicht-EU-Ausland erfolgt oder umgekehrt (hier aber nur bei EU-Fluggesellschaften, siehe oben).
    Sofern die Verspätung allerdings nicht mehr als 4 Stunden beträgt, kann dieser Anspruch um 50 % gekürzt werden (Artikel 7 Abs. 2 (c) der Verordnung 261/2004), so dass Sie letztlich 300,- € erhalten.

Gegen wen ist der Anspruch geltend zu machen?

Der Anspruch ist direkt gegen das ausführende Luftfahrtunternehmen geltend zu machen und nicht gegen den Reiseveranstalter oder das Reisebüro. Das ist diejenige Fluggesellschaft, die den Flug tatsächlich ausführt bzw. ausführen sollte. Bei Code-Share-Flügen mit mehreren Flugnummern muss also darauf geachtet werden, dass man die Airline in Anspruch nimmt, die den Flug in eigener Verantwortung ausführt. Einen Hinweis darauf findet man meist auf der Buchungsbestätigung oder Bordkarte (z.B. "ausgeführt von", "operated by", "operado por").
Bestimmte Fluggesellschaft verteidigen sich auch damit, dass sie nicht die ausführende Fluggesellschaft gewesen seien. Teilweise wird dieser Einwand erst vor Gericht erhoben. Zumindest in Fällen, in denen jeglicher Hinweis auf eine andere ausführende Fluggesellschaft fehlt, kann die Fluggesellschaft damit aber keinen Erfolg haben (siehe hierzu das von uns erwirkte Urteil gegen die Iberia vom AG Frankfurt Az 32 C 3719/13 (22)).
Auch wenn wegen eines technischen Defekts oder ähnlichem kurzfristig eine anderweitige Beförderung mit dem Flugzeug einer anderen Airline ggf. sogar mit deren Besatzung durchgeführt wird, bleibt die Fluggesellschaft, die den Flug ursprünglich ausführen sollte, das ausführende Luftfahrtunternehmen im Sinne der EU-Verordnung.  


Was tun, wenn die Fluggesellschaft die Ausgleichszahlung ablehnt?

Bei Ablehnung der Ausgleichszahlung durch die Fluggesellschaft oder Fristablauf sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die Fluggesellschaft muss Ihnen dann die vorgerichtlichen Anwaltskosten erstatten.  
Oftmals bieten die Fluggesellschaften "aus reiner Kulanz" einen Vergleichsbetrag an, der weit unter dem eigentlich geschuldeten Betrag liegt. Dies ist meist ein Zeichen dafür, dass kein außergewöhnlicher Umstand (s.o.) vorliegt, und Sie Anspruch auf die volle Ausgleichszahlung haben. Das selbe gilt, wenn Fluggutscheine angeboten werden.
Wenn die Fluggesellschaft letztlich zur Zahlung verurteilt wird, muss diese auch die Kosten Ihres Anwalts und die Gerichtskosten übernehmen.
Sollten Sie rechtsschutzversichert sein, übernimmt diese in der Regel die Kosten.

Muss eine Gutschrift bzw. ein Gutschein der Airline akzpetiert werden?

Auch wenn viele Fluggesellschaften lediglich einen Reisegutschein anbieten, kann diese Frage ganz klar mit Nein beantwortet werden. Sie haben Anspruch auf eine Entschädigung in Geld. Sie müssen daher angebotene Gutschriften der Airline nicht annehmen. Sie können also selbstverständlich getrost das Ihnen zustehende Geld einfordern, und Ihren nächsten Flug bei einer anderen Airline buchen. 

Wann verjährt der Anspruch gegen die Fluggesellschaft?

Der Anspruch gegen die Fluggesellschaft auf Entschädigung wegen Flugverspätung verjährt erst in drei Jahren, sofern deutsches Recht anwendbar ist. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Flug geendet hat.
Beispiel: Die Flugverspätung ereignete sich am 31.08.2009. Der Schadensersatzanspruch ist dann erst am 01.01.2013 verjährt.

Wie mache ich meinen Anspruch gegen die Airline geltend?

Sie schreiben die Fluggesellschaft ganz einfach an und bitten um Zahlung der Entschädigung innerhalb zwei Wochen. Dabei sollten Sie alle Daten angeben. Bitte behalten Sie Ihren Flugschein oder Buchungsbesätigung, sowie ggf. Boardingkarte und geben diese nur in Kopie an die Fluggesellschaft. Diese benötigen Sie ggf. in einem späteren Gerichtsverfahren.
Sie wissen nicht, wie Sie das Schreiben an die Airline wegen der Flugverspätung formulieren sollen? Dann benutzen Sie einfach unsere Vorlage, die Sie nur mit Ihren Daten vervollständigen müssen: Musterbrief Entschädigung Flugverspätung


Kann ich sofort einen Anwalt beauftragen?

Wenn die Fluggesellschaft Sie gar nicht oder nur lückenhaft bzw. unverständlich über Ihre Rechte als Passagier informiert hat, so können Sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof (BGH Urteil v. 25.02.2016, Az X ZR 35/15) auch sofort einen Rechtsanwalt mit der Geltendmachung der Entschädigung beauftragen. Die nach Artikel 14 Abs. 2 der Fluggastrechteverordnung vorgesehene Information muss so klar verständlich sein, dass Sie selbst in der Lage sind, den Anspruch geltend zu machen. Es muss erkennbar sein, unter welcher Adresse der Anspruch geltend gemacht werden kann, und wie hoch die Entschädigung abhängig von der Flugentfernung ist. Außerdem muss angegeben werden, welche Unterlagen Sie beifügen  müssen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie sofort einen Anwalt beauftragen. Die Airline muss dann die Anwaltskosten übernehmen.
Die Anwaltskosten sind im Übrigen meistens geringer, als die Provisionen von bekannten Internetdienstleistern. Fragen Sie uns einfach unverbindlich.

Lohnt sich eine Klage gegen die Fluggesellschaft?

In vielen Fällen lohnt sich eine Klage gegen die Airline, auch wenn diese zunächst außergerichtlich jegliche Zahlung ablehnt. Wir haben schon Urteile gegen Fluggesellschaften erstritten, z.B. gegen Condor, Tuifly, Ryanair, Iberia. Sehen Sie hierzu als Beispiel das Urteil des Amtsgerichts Nürtingen gegen die Condor Flugdienst GmbH vom 09.08.2012 (Az 17 C 705/12). In diesem Fall hat das Amtsgericht Nürtingen einer von uns vertreten 4-köpfigen Familie wegen einer Flugverspätung von Mallorca insgesamt 1.000,- € zugesprochen.
Weitere von uns erstrittene aktuelle Urteile (ua. gegen Condor, Tuifly, Air Berlin, Ryanair, Iberia, Air France) finden Sie weiter unten.

Außerdem haben wir für Sie Listen über aktuell von uns bearbeitete Flüge:
Verspätete Flüge Air Berlin  -  Verspätete Flüge Condor     -  Verspätete Flüge Tuifly  -  Sonstige verspätete Flüge

Bei uns bekommen Sie im Erfolgsfall 100 % der Entschädigung. Ein Erfolgshonorar, wie es manche (aus dem Fernsehen bekannte) Fluggastrechte-Organisationen fordern, verlangen wir nicht. Sollten Sie nicht rechtsschutzversichert sein, kann im Einzelfall auf Ihren Wunsch hin aber ein Erfolgshonorar vereinbart werden. Bei uns haben Sie also die freie Wahl.


Bundesweite anwaltliche Vertretung: Wir vertreten mittlerweile Fluggäste aus ganz Deutschland. Da die Kommunikation einfach und schnell per Email oder telefonisch erfolgen kann, spielt Ihr Wohnort für uns keine Rolle.
Sofern es sich um eine deutsche Fluggesellschaft handelt, oder der Start- oder Zielflughafen in Deutschland liegt, können wir auch problemlos ausländische Passagiere und Passagiere mit Auslandswohnsitz vertreten. Insbesondere Fluggäste aus der Schweiz und aus Österreich können sich gerne an uns wenden.
Wir haben unter anderem Erfahrungen mit den Fluggesellschaften Condor, Air Berlin, Tuifly, Ryanair, Lufthansa, Germanwings, Swiss Airline, Iberia, Emirates, Vueling, TAP, Sunexpress, Turkish Airlines, Germania, LAN Airlines, United Airlines, Delta Airlines, British Airways, Finnair, Etihad, Emirates, Qatar Airways, Ethiopian Airlines, bmi regional, Air India, Air Europa, Air Via, Wizz Air, EgyptAir, TAM Airlines, Hamburg Airways, Arkefly, Air Canada, Corsair, Norwegian Air, Austrian Airlines, Tyrolean Airways, Korean Air.

Spezialist bzw. Experte für Flugverspätung und Fluggastrechte?

Oft werden wir gefragt, ob Rechtsanwalt Harald Irion Spezialist oder Experte für Flugverspätung oder Fluggastrechte ist. Die eigene Bezeichnung eines Rechtsanwalts als Spezialist oder Experte ist berufsrechtlich umstritten. Wir zitieren daher aus einem Schriftsatz der Condor-Anwälte, der T&M Anwaltssocietät: "Vorliegend verhält es sich so, dass die Kanzlei des gegnerischen Prozessbevollmächtigten sich u.a. auf die Geltendmachung von Ausgleichsansprüchen aus der EG-VO 261/04 spezialisiert hat." (Zitatende)

Wir bearbeiteten in den letzten beiden Jahren über 1000 Fälle. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung. Eine Auswahl von Urteilen gegen Fluggesellschaften, die wir für unsere Kunden erstritten haben, finden Sie hier.

Wir wünschen das nächste mal einen guten Flug!